Aktuelles
 
 
 
16.04.2017

Osterfest

Auch heuer wollen wir wieder früh morgens beginnen um unser Osterfest zu feiern.

Herzliche Einladung zum Osterfeuer mit anschließendem gemeinsamen Osterfrühstück

Ostersonntag 16. April 2017

Treffpunkt am Zautendorfer Friedhof um 6 Uhr

Alle Kinder dürfen dann selbstverständlich wieder versteckte Osternester rund um das Gemeindehaus suchen. Weiter geht’s dann mit dem Festgottesdienst um 9.15 Uhr in der Kirche.


 
23.04.2017

Konfirmation

Unsere diesjährigen zu Konfirmierenden sind:

Tamara Eckstein
Lara Marie Gößwein
Patrik Kernstock
Simon Kramer
Chiara Reichert
Samuel Reichert
Jonas Stimpfig
 


02.07.2017

Jubelkonfirmation

Gottesdienst zur Jubelkonfirmation ist heuer am Sonntag, 2.Juli für die Konfirmationsjahrgänge:

1966/67, 1956/57, 1951/52, 1946/47, 1941/42, 1936/37, 1931/32

Wenn Sie in einem dieser Jahrgänge konfirmiert haben, oder wissen wer auch zu diesen Terminen konfirmiert hat (mit aktueller Adresse), melden Sie sich bitte im Pfarramt, damit möglichst alle zu ihrem Jubiläum kommen können. Herzlichen Dank!

Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 11.00 Uhr


12.05.2017

Kirchen - Krimi - Festival

 

Es wird wieder spannend: Anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation findet 2017 das KirchenKrimiFestival im Landkreis Fürth statt. Den Besuchern wird die einmalige Möglichkeit geboten, spannende Krimigeschichten an einzigartigen Kirchen-Schauplätzen im Landkreis Fürth zu hören und den Geheimnissen geweihter Orte auf die Spur zu kommen.
Mörderische Spannung steuern in fünf Doppellesungen insgesamt zehn namhafte Autoren aus ihren Beiträgen der Kirchenkrimi-Anthologie „Das Gewissen ist ein ewig Ding“ bei.
Die Idee eines landkreisweiten KirchenKrimiFestivals ist nach dem Erfolg der Lesungen des BierKrimiFestivals 2016 im Landkreis Fürth entstanden. Das Festival wird durch das Regionalmanagement Landkreis Fürth und den ars vivendi Verlag in Kooperation organisiert.
Das KirchenKrimiFestival geht vom 07.05. bis zum 20.05.2017 und es wird an fünf ausgewählten "geweihten" Orten gelesen. Es gibt jeden Abend zwei spannende Lesungen mit Autoren des ars vivendi verlages.

Ein Schauplatz wird auch unsere Zautendorfer Johanneskirche sein: am 12.05.2017 ab 19.30 Uhr lesen die beiden AutorenInnen Tessa Korber und Johannes Wilkes aus ihren Werken

Eintritt-/Ticketinformationen
VVK: 12.00 €

zum Beispiel über Reservix oder Konzertkasse


 
 

Kindergottesdienst

Jeden ersten Sonntag im Monat feiern wir um 10:30 Uhr unseren Kindergottesdienst im Gemeindehaus in Zautendorf. Wir laden dazu alle Kinder ab 3 Jahren ganz herzlich ein um mit uns zu singen, basteln und Geschichten zu hören. Anmeldung ist nicht notwendig, kommt einfach bei uns vorbei.
Wir freuen uns auf Euch!

April 2017

Unsere gemeinsame Zeit am ersten Sonntag im April widmeten wir unserer Osterkerze. Jedes Kind hatte bereits beim letzten Kindergottesdienst eine Kerze gestaltet und hat diese heute mit den Symbolen Sonne und Kreuz fertig gestellt. Wir hörten dazu eine Geschichte, sangen Lieder und haben ein Osterbrot zusammen gegessen. Am Schluss gingen die Kinder mit ihrer Kerze und ein paar Eiern mit ihren Eltern nach Hause.
Wir würden uns freuen, wenn wir euch am 7. Mai um 10:30 Uhr im Gemeindehaus Zautendorf wiedersehen.

März 2017

Im Kindergottesdienst am 5. März haben wir angefangen unsere Osterkerze zu gestalten. Wir haben sie mit den beiden ersten Symbolen, dem Herz und einem Fisch verziert. Dazu haben wir die Geschichte vom Regenbogenfisch gehört und schöne Gespräche miteinander geführt. Beim nächsten Gottes-dienst am 2. April 2017 um 10:30 Uhr werden wir uns noch mit zwei weiteren Symbolen beschäftigen und jedes Kind darf dann anschließend seine eigene Kerze mit nach Hause nehmen. Wir freuen uns auf euer Kommen.

Februar 2017

Wir feierten am 05. Februar einen Gottesdienst für und zusammen mit unseren lieben Kindern. Wir beschäftigten uns mit dem Thema Philippinen und haben viele Dinge über das Land und Leben dort erfahren. Angelehnt an den Weltgebetstag im März haben wir dafür Reistütchen gepackt und eine Dekoration gestaltet. Ein interessanter Kindergottesdienst ging zu Ende und wir freuen uns schon jetzt auf unser neues Treffen am Sonntag, den 05. März 2017 um 10:30 Uhr im Gemeindehaus Zautendorf.

 

Januar 2017

Der erste Kindergottesdienst im neuen Jahr fand am 08. Januar 2017 statt. Wir haben über die heiligen drei Könige gesprochen, dazu eine Geschichte gehört und ein Bild gemalt. Wir hatten wieder viel Spaß zusammen und freuen uns alle auf den nächsten Kindergottesdienst am 05. Februar 2017 um 10:30 Uhr im Gemeindehaus.

Für das KiGo-Team Simone Schuh


 
 

 


 
Das Kirchenjahr

 

Karwoche - Heilige Woche

(09.04 - 15.04.2017)

Die Bezeichnung "Kar"-Woche stammt vom alten deutschen Wort "Kara" = Trauer her; die Kirche trauert um ihren Herrn und trägt Reue und Leid um ihre Sünde. Andere leiten die Bezeichnung vom lateinischen "caro" = Fleisch ab, das mit der Kreuzigung des Fleisches in Beziehung gesetzt wird. Jedoch ist hier die Tendenz zu einer falschen Leibfeindlichkeit angelegt, während bei der ersten Deutung die Neigung zu ernsten, ja traurigen Gottesdiensten nicht zu unterschätzen ist, obwohl doch auch die Heilige Woche festliche Höhepunkte hat: Der Gründonnerstag als Tag der Einsetzung des Heiligen Abendmahls läßt uns die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott erfahren; das Osterfest selbst schenkt uns die Verheißung des ewigen Lebens. So ist es am sinnvollsten, wenn wir die Bezeichnung "Heilige Woche" gebrauchen.

Ursprung der Heiligen Woche ist gewiss das Osterfest selbst (darüber haben wir das biblische Zeugnis in Offb 1, 10, wo Johannes von dem "Tag des Herrn" spricht), dem das Gedächtnis des Leidens Jesu vorgelagert wurde, als sich die Ankunft des Herrn verzögerte; denn nun erfuhr die Kirche, dass sie vom Weg des Leidens nicht befreit ist, wohl aber in der Auferstehung eine große Verheißung hat.
Augustin spricht im 5. Jahrhundert von dem heiligen "Triduum" "des gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Christus", das sich im Gebrauch der Kirche auf die Tage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag verlagerte, obgleich dies dem ursprünglichen Sinn des Triduums nicht entspricht.

Von den acht Tagen der Heiligen Woche her empfängt der Christ Kraft und Mut, den Weg durch die Leiden dieser Welt zur Gemeinschaft aller Heiligen in der Auferstehung mit unserem Herrn Jesus Christus zu gehen. Das Kirchenjahr führt zu dieser Heiligen Woche hin, hat hier seinen Höhenpunkt, um von diesem Höhepunkt aus dann im Laufe der Trinitatiszeit einzelne Gesichtspunkte des Lebens unter der Führung Gottes zu betrachten.

Palmarum (09.04.2017)
Der Name des Sonntags Palmarum leitet sich ab von dem Brauch, den König oder Feldherrn bei seinem Einzug in die Stadt Palmzweige schwingend und jubelnd zu begrüßen. Dieser Brauch wurde auch geübt, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings erwartete man in ihm einen anderen König, nicht den, der sich am Kreuz offenbaren würde.
Der Sonntag Palmarum bedenkt den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu diesem Zeitpunkt wird er noch als König gefeiert, wenig später wenden sich alle von ihm, selbst seine Jünger. Das Thema stellt uns als Gemeinde vor die Frage, wie wir diesen König heute empfangen. Wenden wir uns auch wieder von ihm ab, sobald die Stimmung der Menge umschlägt? Ist unsere Begeisterung nur eine Eintagsfliege? Sind wir treu? Können wir treuer sein als die Jünger? Ist nicht unser Christsein oft auch schon sehr ähnlich dem der Pharisäer und Schriftgelehrten, die letztlich Jesus verdammten? Diese Fragen gilt es zu bedenken.

Gründonnerstag (13.04.2017)
Am Gründonnerstag wurden ehemals die zu Beginn der Fastenzeit ausgeschlossenen Sünder nach entsprechenden Bußhandlungen wieder in die Gemeinde aufgenommen. Von diesem Geschehen her mag der Name entstanden sein ("Greindonnerstag" vom "Greinen" der Sünder, von ihrem "Weinen" her gedeutet). Eine Verbindung mit der Farbe Grün herzustellen scheint weniger sinnvoll.
Der Gründonnerstag hebt sich aus dem Ganzen der Heiligen Woche heraus durch verschieden äußere und innere Elemente; er ist gewissermaßen Höhepunkt und Tiefpunkt zugleich, da er einerseits bestimmt wird durch die Sorge des Heilands um seine Gemeinde, indem er ihr das Heilige Abendmahlals Vermächtnis stiftet, und andererseits durch das von tiefster Verzagtheit erfüllte Gebet in Gethsemane.
In vielen Gemeinden ist es üblich, nach der Feier des Abendmahls den Altar gänzlich abzuräumen. Und die Glocken und die Orgel schweigen nach dieser Feier bis zum Ostermorgen.

Karfreitag (14.04.2017)
Der Karfreitag (früher Parasceve genannt) wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer. Er behielt diesen Charakter über die Jahrhunderte bei.
Die protestantische Kirchen aber haben zunächst nur teilweise den Karfreitag als Feiertag übernommen. Im 17. Jahrhundert erlebte er als Bußtag eine Renaissance, wobei er freilich seinen ursprünglichen Charakter verlor. Entgegen der früheren Praxis, an diesem Tag (als dem einzigen des Jahres) kein Abendmahl zu feiern, stand nun das Abendmahl im Vordergrund. Heute entwickelt sich die Feier des Tages wieder zu einer dem ursprünglichen Sinn angemessenen Praxis.
Am Karfreitag hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, lässt nur noch das Wort Gottes reden. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die Vesper nach der Todesstunde Jesu einzig aus der Lesung besteht, zu der das Psalmgebet tritt.
Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden.

 


 

Ostern - Osterzeit

(16.04 - 28.05.2017)

Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Diese Zeitspanne wurde schon von den Juden beobachtet, das Fest Pentekost (griechisch = der "Fünfzigste") wird auch vom Volk Israel gefeiert. Die Christen übernahmen diese Zeitspanne als besondere Festzeit bereits im 2. Jahrhundert, vielleicht sogar früher. In dieser Zeit der 50 Tage wurde zunächst besonders die Überwindung des Todes, den Christus am Kreuz erlitt, zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Später verlor die Betrachtung des Todes immer mehr an Bedeutung, und die Zeit wurde mehr und mehr zum Fest der Erhöhung Christi, also eigentlich seiner Himmelfahrt, umgewandelt.
Diese Zeit ist in zwei Abschnitte gegliedert. Zunächst befasst sie sich mit dem Wirken Gottes an uns durch Jesus Christus (bis Jubilate), und dann erfolgt die Antwort der Gemeinde auf dieses Wirken (Kantate und Rogate). Nach 40 Tagen ereignet sich Christi Himmelfahrt, wonach die Gemeinde in baldiger Erwartung seiner Wiederkunft verharrt.

Ostersonntag (16.04.2017)
Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft - auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.

Ostermontag (17.04.2017)
Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittelpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.

Quasimodogeniti (23.04.2017)
Der Sonntag Quasimodogeniti erinnert uns an die neue Geburt, die wir "durch Wasser und Geist" erfahren, d.h. den Anfang eines neuen Lebens in Christus, nach unserer physischen Geburt. Die Perikopen haben aber, mit Ausnahme der Epistellesungen, nur wenig damit zu tun. Die Evangelien erzählen weiter von dem Geschehen nach Ostern.

Miserikordias Domini (30.04.2017)
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die "falschen Hirten", die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.

Jubilate (07.05.2017)
Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema "Die neue Schöpfung" wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt.

Kantate (14.05.2017)
Der Sonntag Kantate ist der Singesonntag, was allerdings nicht durch das Evangelium deutlich wird. Andere Perikopen gehen schon eher auf die singende Antwort der Gemeinde auf Gottes Taten ein, d.h. sie berichten vom Lobpreis der Gemeinde. Der Sonntag Kantate befasst sich, so wie schon der Sonntag Jubilate, mit einer Form der Antwort der Gemeinde, was im Gottesdienst dann auch zum Tragen kommen soll.

Rogate (21.05.2017)
Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. Die Perikopen beleuchten das Thema Gebet nur von dem Aspekt des "Bittens" her, was wohl angemessen ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass zum Gebet auch Dank gehört!

Christi Himmelfahrt (25.05.2017)
Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei.
Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfasst werden.

Der Tag Christi Himmelfahrt stellt einen Einschnitt in der Osterzeit dar, aber nicht ihr Ende. Mit ihm beginnt eine von Unsicherheit geprägte Zeit, denn nun ist der Herr fort, tatsächlich fortgerückt, bevor er dann zu Pfingsten endlich wieder den Jüngern in Form des Heiligen Geistes nahe ist. Auch wenn wir von Pfingsten wissen und im Grunde immer in der Pfingstzeit leben, ist es gut, sich dieser Gottesferne, die ja auch Jesus selbst am Kreuz für uns durchlebt hat, zumindest emotional auszusetzen. Am Himmelfahrtstag selbst ist das natürlich nicht angebracht, denn der Tag Christi Himmelfahrt ist die Thronbesteigung Jesu und damit ein äußerst großartiges Fest, das leider durch die neue Bedeutung als "Vatertag" immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.

Exaudi (28.05.2017)
Der Sonntag Exaudi ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss.
Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.

 

Zuletzt überarbeitet: April 2015
© Copyright 1998-2015 by Martin Senftleben


 
 
 

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Das Internetangebot der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Zautendorf,
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