Aktuelles
 
 
 

Gruß vom Pfarrer

Liebe Zautendorfer Gemeinde!

Ein ereignisreiches Jahr für die Kirchengemeinde Zautendorf geht zu Ende: Ein neuer Kirchenvorstand ist gewählt und ab dem 1. Advent, dem Beginn des neuen Kirchenjahres, offiziell im Amt als Leitungsgremium unserer Gemeinde. Und seit Februar bin ich Ihr neuer Pfarrer in Deberndorf, Rütteldorf, Vogtsreichenbach,
Zautendorf. Und im Moment bin ich hier nicht bloß Pfarrer, sondern wohne sogar im Moment (noch) direkt neben der Kirche in Zautendorf. Und ich muss sagen: Es war für uns als Familie und für mich als Pfarrer ein schönes Jahr in Zautendorf. Leichter und besser hätte ich Sie, meine neue Gemeinde, und die Zautendorfer Kirche wohl kaum kennenlernen können als mitten in ihr lebend. Es gab tatsächlich Einiges zu erleben: die vielen Tiere hier auf dem Land; die freundlichen Menschen; die Kärwas und weitere Feste. In unserer Kirche wird es demnächst einen frisch überholten Kronleuchter geben und wahrscheinlich auch einen besseren Blick auf unser Altarbild. Die Glocken waren zwischendurch ausgefallen und läuten wieder. Und natürlich wurde in unserer Kirche Gottesdienst gefeiert, getauft, konfirmiert, getraut, aber auch getrauert; es erklang die Orgel, unser Posaunenchor, der Gesangverein Deberndorf, die Stimmen der Gemeinde und auch die Gitarre des neuen Pfarrers. Ich bin dankbar für dieses Jahr in Zautendorf und freue mich auf das kommende Jahr mit Ihnen zusammen, mit neuen Erlebnissen, dann irgendwann auch im Pfarrhaus im Burghof.

Herzlich grüßt Sie Ihr „Pfarrer Thomas“


16.12.2018

Adventsnachmittag im Gemeindehaus

Der Kaffee-Treff lädt ein zum traditionellen Beisammensein am Dritten Advent. Am Sonntag, dem 16. Dezember sind alle Senioren von 14.00 bis 16.00 Uhr in das Gemeindehaus Zautendorf eingeladen. Selbstverständlich sind auch Gäste und Angehörige willkommen. Das Kaffee-Treff- Team hat sich um die Gestaltung des Nachmittags wieder Gedanken gemacht.


31.01.2019

Mitarbeiter/innen-Jahrestreffen

Herzlich danken wir allen Menschen, die in unserer Kirchengemeinde haupt-, neben- oder ehrenamtlich mitarbeiten. Sie alle werden bis Ende des Jahres eine persönliche Einladung zu unserem traditionellen Mitarbeiter/innen-Jahrestreffen erhalten. Damit Sie sich den Termin aber schon einmal aufschreiben können, laden wir Sie auf diesem Wege vorab herzlich dazu ein: Wir treffen uns am Donnerstag, den 31.01.2019, um 19:30 Uhr im Gemeindehaus Zautendorf zu einem geselligen und hoffentlich fröhlichen Abend mit Speis und Trank, mit Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das neue Jahr.

Herzlich grüßt alle und dankt allen Mitarbeitenden Ihr Pfarrer Thomas Miertschischk


 
 

 

Konfirmation 2020

Wann beginnt der Konfirmationsunterricht?

Liebe zukünftige Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Konfi-Eltern!

Bisher war es in Zautendorf üblich, sich knapp zwei Jahre vor der Konfirmation zum Unterricht und zur Konfirmation anzumelden, weil im Herbst dann schon der Präparandenunterricht begann. Wegen des Pfarrerwechsels haben wir es für die Konfirmation 2019 zum ersten Mal anders gehandhabt: Da der Präparandenunterricht mangels Pfarrer im vergangenen Herbst nicht beginnen konnte, hat der Konfirmationsunterricht zur Vorbereitung auf die Konfirmation 2019 dieses Jahr schon nach den Osterferien statt erst im Herbst begonnen. Er dauert damit ein knappes Jahr.

Ich möchte es auch in Zukunft so halten: Es wird keinen eigenen Präparandenunterricht mehr geben, sondern der Konfirmationsunterricht wird jedes Jahr direkt nach der Konfirmation des vorigen Jahrgangs, also nach den Osterferien, beginnen. Für die Konfirmation 2020 bedeutet das also: Es wird im Frühjahr 2019 einen Elternabend geben. Den Termin gebe ich rechtzeitig im Gemeindeblatt bekannt. Der Unterricht beginnt dann im Mai 2019.

Es reicht, wenn Sie, liebe Eltern, Ihr Kind in den ersten Monaten des Jahres 2019 telefonisch im Pfarramt anmelden und Ihre Kontaktdaten hinterlassen. Ein Anmeldeformular gibt es dann beim Elternabend. Herzlich grüßt Sie

Ihr Pfarrer Thomas Miertschischk


 

 

Kindergottesdienst

Jeden ersten Sonntag im Monat feiern wir um 10:30 Uhr unseren Kindergottesdienst im Gemeindehaus in Zautendorf. Wir laden dazu alle Kinder ab 3 Jahren ganz herzlich ein um mit uns zu singen, basteln und Geschichten zu hören. Anmeldung ist nicht notwendig, kommt einfach bei uns vorbei.
Wir freuen uns auf Euch!

November 2018

Herzlich Willkommen hießen wir die Kinder zum Kindergottesdienst im November. Wir haben über den guten Hirten gesprochen, dem jedes Schaf seiner Herde wichtig war. So wie bei Gott, er hat uns alle lieb so wie wir sind. Jedes Kind bastelte sein eigenes Wollschaf und ging mit Gottes Segen in den Sonntag hinein.
 Nun beginnt bald auch die Vorweihnachtszeit, in der wir im Dezember – aus personellen Gründen – keinen Kindergottesdienst feiern.
Wir wünschen allen Kindern und ihren Eltern eine schöne Zeit und freuen uns im neuen Jahr am 06.01.2019 auf den nächsten Kindergottesdienst

Oktober 2018

Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag, danke für unsere schöne Stunde am Erntedankfest im Oktober. Zusammen feierten wir unseren eigenen Erntedankgottesdienst mit Liedern, leckeren Gaben und einer von Linda gelesen Geschichte. Jedes Kind konnte auf seinem eigenen Gebetswürfel dem lieben Gott für das danken, was ihm wichtig ist. Es war sehr schön, dass auch ein paar neue Kinder bei uns waren und wir freuen uns, wenn wir euch alle am 04. November 2018 um 10.30 Uhr im Gemeindesaal zum nächsten Kindergottesdienst wieder sehen.

Für das KiGo-Team Simone Schuh


 
 

 


 
Das Kirchenjahr

 

Advent

(02.12 - 23.12.2018)

Die vier Sonntage im Advent unterstreichen den doppelten Charakter des Wartens: Warten auf die Ankunft (lat. adventus) Jesu und Warten auf seine erhoffte Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet so die weihnachtliche Vorgeschichte: 1. Advent: Einzug Jesu in Jerusalem, 2. Advent: Wiederkunft Christi, 3. Advent: Johannes der Täufer (Vorläufer Jesu), 4. Advent; Maria (Mutter Jesu). An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz entzündet. Viele Menschen besuchen einen Adventsbasar oder einen Weihnachtsmarkt, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf die Ankunft (lateinisch: adventus) des Gottessohnes Jesus Christus. Das Warten ist ein zentraler Aspekt dieser rund vierwöchigen Zeit im Dezember. Zum einen wartet man auf den Gedächtnistag (Weihnachten), bei dem man sich an das erste Kommen Jesu in seiner Geburt erinnert. Zum anderen wartet man darauf, dass Jesus das zweite Mal erscheint, am Ende der Tage, zum Jüngsten Gericht. Nach diesem Verständnis sollen Buße, Fasten, Gebete und gute Werke in dieser Zeit im Mittelpunkt stehen.

Geschichte

Die ersten Belege für eine Art Adventsliturgie in der Kirche im 4. Jahrhundert stammen aus Spanien und Gallien. Zu jener Zeit dauerte die Vorbereitungszeit nur drei Wochen und war vor allem durch Gottesdienstbesuche, Fasten und gute Werke gekennzeichnet. Andere Quellen setzen den Ursprung des Advents in das 5. Jahrhundert und verbinden ihn mit Bischof Perpetuus von Tours. Er forderte eine achtwöchige Fastenzeit, die sich vom 11. November (Martinsfest) bis zum Erscheinungsfest (Epiphanias) am 6. Januar ziehen sollte. Dass sich diese Zeit bis zum 6. Januar ausdehnte, beruhte darauf, dass der Epiphaniastag bis 1500 inhaltlich im Mittelpunkt der Adventzeit stand. Das Fasten sollte an drei Tagen pro Woche erfolgen. Die Kirche achtete streng darauf, dass die Auflagen für die ersten drei Wochen der Adventszeit eingehalten wurden. Freuden, wie Eheschließungen, Fleischgenuss oder öffentliches Vergnügen, wie zum Beispiel Tanzen, waren verboten.

Letztendlich setze sich die vierwöchige Adventszeit durch, in der die Menschen Straßen und Wohnungen schmücken und sich auf die Ankunft des Heilands vorbereiten.

 

Weihnachten

An Weihnachten wird die Geburt Jesu gefeiert (Gott wurde Mensch). Es ist nach Ostern das höchste Fest der Christen. Nach Berechnungen frühchristlicher Kalendarien fiel das Geburtsfest Christi zunächst auf einen Frühjahrstermin, wie etwa den 28. März oder 2. April. Die Geburt Jesu in Judäa im Freien schien zu einem winterlichen Termin unwahrscheinlich. Im Jahr 354 legte Papst Liberius das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember.
Von Rom aus nahm die Verbreitung des Weihnachtsfestes dann ihren Lauf und wurde im deutschen Sprachraum schließlich 813 durch eine Mainzer Synode zum allgemeinen Feiertag erklärt.
Ab dem 16. Jahrhundert verliert das Weihnachtsfest seinen rein öffentlichen, außerhäuslichen Charakter und hält mit Christbaum, Krippe und Bescherung Einzug in die Privathäuser. Für viele Menschen gehört der Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes zum Fest hinzu.

Heiligabend

Der Heilige Abend im Familienkreis gehört für viele zu den schönsten Stunden des Jahres. Schon in der Reformationszeit verlagerte sich der Mitternachtsgottesdienst auf den Vorabend und dann weiter auf den Nachmittag. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium (Kapitel 2). In Krippenspielen und mit festlichem Chorgesang wird die Geburt Jesu gefeiert, die Menschwerdung Gottes. Eine große Vielfalt regionaler Prägungen und Familientraditionen sind im Laufe der Jahrhunderte entstanden.
Der Heilige Abend im Familienkreis ist für viele Menschen die schönste Stunde des Jahresfestkreises. Doch ist die Tatsache, dass Weihnachten mit der Bescherung am Abend des 24. Dezember gefeiert wird, eine recht neue Entwicklung. Sie beruht auf der liturgischen Regel, dass alle großen Feste eine Vigil besitzen müssten, eine Art Nachtwache, in der man sich betend und wachend auf das bevorstehende Fest vorbereitet. Dabei spielt die im jüdisch-christlichen Kulturkreis überlieferte Idee eine Rolle, dass ein Tag bereits am Vorabend mit Einbruch der Dunkelheit beginnt.
Bis zum 18. Jahrhundert fand der Weihnachtsgottesdienst am 1. Weihnachtstag je nach lokalen Gegebenheiten zwischen 3 und 5 Uhr morgens statt. Nach Beiwohnen des besonders feierlichen, bis zu 21/2 Stunden dauernden Gottesdienstes, der den absoluten Höhepunkt des Weihnachtsgeschehens darstellte, gab es noch vor Hahnenschrei eine Bescherung.
Erst die Verlagerung der Christmette auf Mitternacht und schließlich - vor allem im protestantischen Bereich - auf diverse Nachmittags- und Abendgottesdienste, legitimierte die Bescherung am Heiligen Abend. Begleitet wird diese durch regional unterschiedliche, von Generation zu Generation weitergegebene Familientraditionen wie Singen und Gedichte aufsagen, die nach Jahrhunderten des regen Wandels an Vielfalt kaum zu übertreffen sind.

 

Autorin: Marta Augustynek
Copyright 2018 Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)


 
 
 

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Das Internetangebot der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Zautendorf,
12/2018