Aktuelles
 
 
 

 

Mitarbeiter/innen-Jahrestreffen

Am letzten Tag des Monats Januar fand wieder unser jährliches Mitarbeiter/innen-Jahrestreffen
statt: ein geselliges Beisammensein bei Getränken und Schaschlik, das der Kirchenvorstand den Mitarbeiter/innen unserer Kirchengemeinde servierte – ein kleines Zeichen des Dankes an Alle für die im vergangenen Jahr geleistete ehrenamtliche oder hauptamtliche Arbeit.
Wieder berichteten alle Gruppen / Arbeitsbereiche der Kirchengemeinde Zautendorf über ihre Arbeit des vergangenen Jahres und über das, was dieses Jahr geplant ist: Posaunenchor, Orgeldienst, Frauenkreis, Kaffeetreff, Mesnerin, Kindergottesdienst, Gemeindeblatt, Pfarramt, Weltgebetstag, … (Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich etwas / jemanden vergessen habe!) Wir haben wirklich ein vielfältiges Gemeindeleben, und man merkt den einzelnen Mitarbeiter/innen an, dass ihnen das auch wichtig ist.
Zwei Gemeindeglieder, denen wir an diesem Abend gerne für ihr jahrzehntelanges Einbringen von Kraft und Zeit in unsere Kirchengemeinde gedankt hätten, waren an diesem Abend leider verhindert: Günter Lang und Brigitte List. Wir werden hoffentlich bald Gelegenheit finden, das nachzuholen.

Zum Schluss noch einmal mein herzlicher Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ehrenamtlich oder hauptamtlich – unserer Kirchengemeinde für alles Mitarbeiten, Mitdenken, Mitreden …: Danke!

Ihr Pfarrer Thomas Miertschischk


 
 
 
05.04.2019 / 12.04.2019

Der besondere Gottesdienst:

Passionsandachten

Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“
Ausgehend von der Leidensgeschichte Jesu richtet sich der Blick der diesjährigen Passionsandachten auf unser christliches Menschenbild heute.
Wir laden Sie ein, sich an zwei Freitagabenden 30 bis 45 Minuten Zeit zu nehmen für geistliche Impulse: Was sagen biblische Texte über den Menschen und die Beziehung Gottes zu ihm?
5. April, 12. April, jeweils 18 Uhr!


 
 

 

 

Kindergottesdienst

Jeden ersten Sonntag im Monat feiern wir um 10:30 Uhr unseren Kindergottesdienst im Gemeindehaus in Zautendorf. Wir laden dazu alle Kinder ab 3 Jahren ganz herzlich ein um mit uns zu singen, basteln und Geschichten zu hören. Anmeldung ist nicht notwendig, kommt einfach bei uns vorbei.
Wir freuen uns auf Euch!

Februar 2019

Hallo, Ciao Ciao, Guten Tag, Moin Moin ... mit diesem schönen Lied begrüßten uns unsere Gäste Kristina und ihr Mann – unser Pfarrer Thomas – am 3. Februar zu unserem Kindergottesdienst.
Wir packten zusammen eine geheimnisvolle goldene Schachtel aus. Kristina und die vielen Kinder erzählten mit dem Inhalt zusammen eine wunderschöne Geschichte zum „Gleichnis vom Senfkorn“. Anschließend gestalteten wir unseren eigenen Baum mit Fingerabdrücken sowie vielen bunten Vögeln und malten zusätzlich schöne Bilder.
Vielen lieben Dank an Kristina und Thomas für den sehr schönen und begeisternden Kindergottesdienst!
 Wir freuen uns schon, wenn wir euch, liebe Kinder, wieder am 03. März 2019 um 10:30 Uhr im Gemeindehaus Zautendorf sehen.

Januar 2019

Auch der erste Kindergottesdienst im neuen Jahr hat bereits im Januar statt gefunden.
Wir haben viele schöne Lieder zur Geschichte der „Heiligen drei Könige“ gesungen und wusstet ihr, dass der Segensspruch „20 C+M+B 19“- den die Sternensinger mit der Kreide an die Tür schreiben - auf Lateinisch heißt „Christus mansionem benedicat“ d.h. Christus segne dieses Haus.
Es war wirklich wieder ein interessanter und schöner Kindergottesdienst.

Auch auf den nächsten Gottesdienst für die Kleinen am 03. Februar um 10:30 Uhr sind wir schon sehr gespannt. Wir erwarten einen ganz lieben Gast und wir alle sind schon neugierig, was wir da zusammen machen werden. Wir freuen uns schon sehr darauf und natürlich auf euch!

Für das KiGo-Team Simone Schuh


 
 

 


 
Das Kirchenjahr

Fastenzeit - Passionszeit

Mit Aschermittwoch begann die Passionszeit. Christen erinnern sich in den rund sieben Wochen vor Ostern an die 40-tägige Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung. Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Christen fasten oder sich Zeit nehmen für Besinnung und Gebet.

Passionszeit

Als Passion wird das Leiden und Sterben Jesu Christi bezeichnet. Es kommt von dem lateinischen Wort für Leiden, passio. Von Anfang an mussten sich Christen mit der Frage auseinandersetzen, warum Jesus Christus gestorben ist und welche Bedeutung sein Tod für ihren Glauben an Gott hat. Wie konnte es sein, dass Jesus Christus einen so grausamen Tod erleiden musste, wo sie doch überzeugt waren, dass er Gottes Sohn war?

Auf der einen Seite schöpften die Jünger Hoffnung daraus, dass Jesus vom Tod auferstanden war. Er musste sterben, damit Gott ein für alle Mal den Tod besiegen konnte. Diese Erklärung gab ihnen die große Hoffnung, dass alles Leiden und Sterben nur vorübergehend sei und letztlich im großen Sieg Gottes über Leid und Tod aufgelöst werde. Diese triumphale Auslegung des Todes Jesu bestimmte die ersten Jahrhunderte des Christentums. Die Kreuzesdarstellungen zeigten einen lebendigen, strahlenden Jesus, der nicht gebrochen am Kreuz hing, sondern aufrecht, ohne Blut, ohne Nägel. In vielen Fällen zeigten sie auch einfach ein Kreuz ohne den Leib Jesu.

Der Tod als Teil des Sieges Gottes erklärte jedoch noch nicht alles. Dass gerade der Tod Jesu besonders qualvoll war, konnten auch die Bilder von einem aufrechten Jesus am Kreuz nicht ganz verdecken. Es fehlte noch ein anderer Zugang zum Leiden und Sterben Jesu, der ab dem 13. Jahrhundert den Glauben von Christinnen und Christen bereicherte: Es war die tiefe Liebe Gottes zu den Menschen, die Gott selbst dazu brachte, in Gestalt von Jesus Christus das größte Leid, das Menschen sich zufügen konnten, und den qualvollsten Tod auf sich zu nehmen. Es war also eine große Liebeserklärung Gottes an die Menschen, selbst die tiefsten Abgründe mit ihnen zu teilen, um dadurch noch deutlicher werden zu lassen: Ich lasse euch auch in den schwersten Zeiten nicht allein. Nichts kann zwischen mir und euch stehen. Erst mit der Reformation konnten Christinnen und Christen auf diese Liebe Gottes antworten – ohne zugleich glauben zu müssen, selbst für den Tod Jesu verantwortlich zu sein und dafür büßen zu sollen.

Lange herrschte die Ansicht vor, dass die Liebe Gottes den Menschen nur dann gelte, wenn sie besondere Leistungen vollbrachten. Das Kreuz führte ihnen immer wieder vor Augen, warum Christus sterben musste: weil die Menschen immer wieder in ihrem Leben Schuld auf sich geladen hatten. Reformatoren wie Martin Luther betonten, dass Menschen für die Liebe Gottes nichts tun müssten, dass sie ihnen aus Gnade geschenkt werde. So sahen Menschen in der Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu nicht mehr hauptsächlich eine Anklage an sich selbst, sondern begannen, sich mit der Erkenntnis auseinanderzusetzen, die in dieser Geschichte liegt: dass nämlich im größten Leid das größte Heil für die Menschen verborgen ist.

 

Fastenzeit

Fasten bedeutet, freiwillig für eine gewisse Zeit auf etwas zu verzichten. Meistens geht es dabei um den Verzicht auf Essen und Trinken. In der Bibel fasten Menschen zum einen als Ausdruck von Trauer und Sühne, zum anderen zur Vorbereitung auf eine Begegnung mit Gott. Beides hat sich in der Tradition der Kirche fortgesetzt. Im Mittelalter wurde das Fasten zu einer Bußhandlung, die zum Teil verordnet wurde. Martin Luther und die Reformatoren wandten sich gegen diese Art von Buße, und so war das Fasten in den evangelischen Kirchen lange unüblich. Heute entdecken evangelische Christinnen und Christen das Fasten neu: als eine Möglichkeit, eine spirituelle Zeit zu gestalten, um Gott zu begegnen.
(...)

Frei von dem Gedanken, Gott etwas schuldig zu sein, nutzen heute viele Menschen die Fastenzeiten im Kirchenjahr, um sich bewusst für Gott zu öffnen. Die Passions- und die Adventszeit sind die zwei wichtigsten christlichen Fastenzeiten. Sie liegen vor den zwei großen christlichen Festen: Ostern und Weihnachten. Viele Christinnen und Christen wollen sich auf diese Feste besonders vorbereiten. Sie verzichten dann auf Süßigkeiten oder Alkohol – nicht um sich dadurch zu bestrafen, sondern um „Platz für Gott“ zu schaffen. Außerdem gibt es Fastenaktionen wie „7 Wochen Ohne“ oder „Der andere Advent“. Bei diesen Aktionen geht es nicht darum, auf Nahrungsmittel zu verzichten, sondern Menschen beschäftigen sich – mit Texten und in Andachten – damit, was ein gutes Leben verhindert beziehungsweise was es fördert.

entnommen aus www.ekd.de
© Copyright Evangelische Kirche in Deutschland


 
 
 

www.evangelisch-zautendorf.de
Das Internetangebot der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Zautendorf,
03/2019